Gemälde von Max Arthur Stremel, Rarität, Blick auf Venedig, Öl auf Karton, Signiert, Gerahmt

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Beschreibung

Ich verkaufe hier einen alten Max Arthur Stremel in Komission


"Blick auf Venedig"

Öl auf Karton

Für sein alter gewohnte Gebrauchsspuren wurde immer pfleglich behandelt

Expertise ist auf der Rückseite des Bildes zu sehen

Das Bild ist gerahmt


Max Arthur Stremel

1859 Zittau, Landkreis Görlitz, Sachsen - 1928 Ulm

Geboren am 31. Oktober 1859 in Zittau, besuchte Stremel die Münchner Akademie. Befreundet mit Fritz von Uhde, ging er 1878 mit diesem zu Mihaly von Munkácsy nach Paris. Er arbeitete auch noch später in Dachau mit Uhde zusammen. Um 1890 lebte Stremel eine Zeit lang in Knocke s/M und bei Brügge in Westflandern. Anfang des 20. Jahrhunderts hielt er sich auf Empfehlung Otto Julius Bierbaums wiederholt auf Schloss Englar in Eppan, Südtirol auf und besuchte von dort aus Venedig. Um 1910 lebte er wieder in Oberbayern. Wo ihn besonders die Innlandschaft bei Wasserburg anzog. 1918 ging er schließlich nach Ulm, wo er am 27. Juni 1928 starb. Stremel malte zunächst Stillleben, schlichte Genreszenen und vor allem holländische Innenräume (Bauernzimmer und Kirchen) im hellen, nüchternen Stil des jungen Uhdes und der frühen Dachauer Schule. Später wandte er sich verstärkt der Landschaft zu. Während seiner Pariser Zeit schloss er sich der pointillistischen Formzerlegung des Neoimpressionismus an, blieb dabei jedoch stets dem konkreten Motiv verhaftet. In Deutschland wurde er so zu einem der bedeutendsten Vertreter des Pointillismus. Er stellte seit Ende der 80er-Jahre im Münchner Glaspalast, seit 1893 in der Münchner Sezession, deren Mitglied er 1893 bis 1904 war, und auf Großen Kunstausstellungen in Berlin wie auch in Dresden aus. 1930 hatte er eine Kollektivausstellung in der Galerie Heinemann in München.